The Prague – Nachberichterstattung Teil IV

March 28th, 2007

Keine Lust mehr auf’s Antrag schreiben, ergo hier und jetzt der letzte Teil der Nachberichterstattung.
Mit dem Bus geht es in die Prager Peripherie. Wir lernen, dass Staropramen in Prag gebraut wird. Und wir wundern uns, dass ständig von “The Prague” geredet wird. Ob das irgendeinen Sinn oder Hintergrund hat, ist mir bis heute völlig unklar.

Zwischendurch hatte ich dann mal das Gefühl, ich sei in La Grande Motte gelandet. War aber nicht so, es gab auch keinerlei Schiffchen oder ähnliches zu sehen.

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Vor den Toren der Stadt findet man jedenfalls ein ganz besonderes Kleinod, was den lieben Kollegen von suburbanisation-sucks sicher Tränen in die Augen treibt bzw. getrieben hat. Wir sehen hier die Häuser Nr. 2385 und Nr. 2386.

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Mehr Eindrücke aus der ganzen Siedlung gibt es hier. Und mehr gab’s dort wirklich nicht. Die nächste Einkaufsmöglichkeit erreicht man im Auto in 10 Minuten. Dafür sieht sie allerdings sehr extravagant aus.

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Ich hab’ mich sehr gefreut, als wir wieder in der Innenstadt angekommen sind. Das Novoměstský pivovar hat einen beeindruckend großen und verwinkelten Keller zu bieten, an der Aufforderung zur letzten Runde muss man dort allerdings noch arbeiten (um 22:55 hieß es sinngemäß: “11 Uhr ist letzte Runde. Ihr könnt jetzt nichts mehr bestellen.”)
Den letzten Absacker gibt es im Dinitz Cafe, wo man einen ganz ausgesprochen leckeren Mojito baut.

Am letzten Tag dann via Pilsen zurück nach Hause. Ohne Schnee. Auch schön.

Wieder mal Prag – Nachberichterstattung Teil III

March 26th, 2007

20070321 prag 001Nachdem die verspätete Ankunft mit einigen Staropramen (nicht nach deutschem Reinheitsgebot gebraut, aber(?) extrem lecker) gefeiert wurde, war die Mission am nächsten Tag klar: Diverse bei vorherigen Besuchen auf dem Stadtplan markierten Plätze besuchen. Zum Beispiel zum Frühstück ins Hostel Imperial, liegt ja schließlich um die Ecke. Leider gab’s da aber nur eine große Baustelle zu sehen, wir sind dann spontan im Grand Cafe Orient gelandet. Art Deco, schöner Laden.

Das “x” zum Thema Mittagessen, das war zum Glück noch da: Der “Klub Architektu” ist und bleibt eine prima Adresse, wenn man Gewölbekeller und gutes Essen mag.

20070321 prag 008 Nach dem Essen dann ganz gemütlich rauf auf den Hradschin. Wenn man spät genug (will heissen: kurz nach Schliessen der Kassenhäuschen auf der Burg) startet, kann man das Ambiente sogar ganz in Ruhe geniessen. Ohne die schon erwähnten Nervensägen aus dem Land des völlig unverdienten und unwürdigen Weltmeisters.

Nach dem erfolgreichen Besuch des “Bier-X” (das bleibt ein Insidertipp) hat uns das Schicksal dann nochmal ins Architektu verschlagen (clever sein = reservieren). Prag ist einfach ein schönes Fleckchen. Jedenfalls in der Innenstadt. Mehr zur Peripherie im nächsten Teil.

Frühlingsanfang – Nachberichterstattung Teil II

March 25th, 2007

Dienstag: Über Lednice und Brünn nach Prag. Es war zwar vorher schon von Schneefall am Mittwoch die Rede, aber so richtig Ernst hat das eigentlich keiner genommen. Kurz hinter Bratislava war aber klar, dass die globale Erwärmung schwächelt.

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Das Schloss in Lednice hat so natürlich auch seinen speziellen Reiz, mit Winterschuhen wär’s sogar noch ein bisschen schöner gewesen. Nach Kurzaufenthalt in Brünn (dort eher nass als verschneit) sollte es dann über die Autobahn nach Prag gehen, eigentlich eine Sache von 3-4 Stunden.

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Das ganze wird wesentlich schwieriger, wenn die LKWs in Tschechien auf der verschneiten Autobahn fast durchgehend mit Sommerreifen unterwegs sind. Da steht man auch gerne mal 7.5 Stunden und braucht für die ganze Strecke 11 Stunden. Die umgeknickten Bäume und querstehenden LKWs sind halt auf einer zweispurigen Strecke ein bisschen hinderlich. Letztendlich waren wir dann um 4 Uhr früh in Prag.

Zurück – Nachberichterstattung Teil I

March 24th, 2007

Eine Woche keine Email, kein Internet, kein TV, kein Radio, keine Zeitung. Es geht also auch ohne ;-) Nur das digitale Aufräumen & Nachholen, daran muss ich noch arbeiten…

20070318 bratislava 005Also dann, Zeit für eine kleine Nachberichterstattung, häppchenweise serviert in den kommenden Tagen. Nach Zwischenstopp in Linz landet der Bus am Abend in Bratislava. Erinnerungen an Kaiserslautern werden wach angesichts meiner Zimmernummer. Die Ausstattung war allerdings weniger vergleichbar, genausowenig der Ausblick. Der macht allerdings deutlich, dass in Bratislava ein interessantes Nebeneinander von Alt und Neu bzw. historischer Kulisse und sozialistischem Realismus geboten wird.

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In der slowakischen Hauptstadt ist jedenfalls viel in Bewegung, und touristisch ist es auch noch lange nicht so überlaufen wie beispielsweise Prag.

20070319 bratislava 004Herden pubertierender Italiener (Memo an mich selbst: nächstes mal die Osterferientermine in Italien checken!) bleiben aus, alles sehr charmant in der Innenstadt.
Wobei die komplett abgeschottete US-Botschaft eine Ausnahme darstellt (Warum nicht gleich an den Ortsrand verlegen? Nur mal so als Idee…), genauso wie die Ankündigung gewisser Events. Muss das sein? Ein Klares NEIN!

In Erinnerung wird mir außerdem bleiben, dass ich in Bratislava nicht nur den bisher schlechtesten Kaffee (kann man Kaffee anbrennen lassen?), sondern auch den bisher sympathischsten und freundlichsten Cappuccino meines Lebens serviert bekommen habe. Dovidenia!

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Keine Fete auf der CeBIT

March 16th, 2007

Seit zwei Tagen läuft sie nun schon wieder, die gute, alte CeBIT. Auch dieses Jahr werden die Besucher auf der verzweifelten Suche nach der nächsten Innovation (kam noch was nach Digicams???) vor allem noch grössere und bessere Bildschirme und mit weiteren Funktionalitäten ausgestattete Mobiltelefone bestaunen können. Nicht zu vergessen die hässlichen Krawatten (Beispiel gefällig – bitte!) – der Spiegel hat das vor Jahren zurecht mit der Bemerkung “Mittelstand ist keine Entschuldigung!” kommentiert.

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Ich verpasse das zum ersten mal seit Jahren komplett, allerdings nur mit einer kleinen Träne im Auge. C’est mauvais ça! geht am Sonntag nämlich für eine Woche auf Tour, und zwar nach Bratislava, Prag und Brünn (und auf dem Rückweg noch in die Brauerei nach Pilsen, versteht sich). Möglicherweise ist es dort sogar ein wenig schöner und interessanter als auf der CeBIT und in Hannover ;-)

Und gaaaaanz wichtig: c’est mauvais ça! wird zwar von Google als Top-Treffer bei der Suche nach “cebit fete” ausgespuckt, aber ich kann keine Tipps geben. Läuft ja eh jedes Jahr das gleiche. Andreas und die Kollegen von den steamtalks sind aber vor Ort, bloggen fleissig und wissen sicher besser Bescheid. Viele Grüsse in die Messestadt!!!

Die Qual der Wahl.

March 12th, 2007

entercode

Sehr schön war’s beim Italiener am Wochenende. Ich habe lange überlegt, ob ich den Fisch mit Krawatte nehmen soll, mich letztendlich dann aber doch für die Pasta mit Auberginen entschieden. Es war exzellent, und der Käse war gar nicht soo scharf. Die Eingabe des Codes “300 g” war nicht nötig.

Hit the bell, Jack!

March 10th, 2007

doorbell

Yo yo yo yo yo yo yo!

Pimp your research institute

March 8th, 2007

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Ich würde dann mal ein Pils nehmen…

Bitte drücken!

March 7th, 2007

Ok, ok, ich mache eine neue Kategorie auf: Schaufenster. Diese Perle kommt von Thomas – danke!

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Wer braucht schon youtube?

March 6th, 2007

Animierte gifs reichen völlig aus, wie Jason Kottke mit dem Hinweis auf dieses Super-Mario-Minority-Report-Mashup eindrucksvoll beweist!

animgif

[via Stephen Downes]