Briefe aus der Nachbarschaft

March 5th, 2007

Ok, dieser hier ist lange nicht so schön wie das Schreiben, das ich hier schonmal erwähnt habe. Aber ich freu mich ja immer, wenn ich persönlich angefertigte Briefchen an meinem Scheibenwischer finde. Heute: Ein unbekannter Ford-KA-Fahrer!

zettel_scheibenwischer

Was können wir aus diesem Brief lesen? Was will uns der Autor/die Autorin damit sagen?

  • Er/Sie ist höflich und durchaus freundlich. Die Botschaft beginnt mit “Guten Morgen!”, endet mit “Danke” und enthält zudem das Zauberwörtchen “bitte”!
  • Es war scheinbar kein zeitlicher Notfall. Ansonsten wäre die Zeit für das Briefchen nicht mehr drin gewesen.
  • Der Schreiber/die Schreiberin klettert nicht so gern. Möglicherweise aber nur morgens, vielleicht sieht es Abends schon anders aus.
  • Das Briefchen steckte am falschen Auto. Richtig ist zwar, daß ich nicht “grad” geparkt habe (schlimm genug, ist mir eigentlich auch ein bißchen peinlich), aber da gestern auf dem Dreierparkplatz die Lücke für mein Auto nur 50 cm breiter war als das Auto selbst, wäre Einsteigen auf der Fahrerseite so oder so nicht drin gewesen. Außerdem bedeutet das, daß da wohl jemand anderes ein bißchen viel Platz gebraucht hat. Hier gibt es dann zwei Möglichkeiten:
    • Der Ford KA selbst war zu großzügig. Immerhin war rechts ja scheinbar noch Platz genug zum Einsteigen. In dem Fall müsste er sich also SELBST ein Briefchen an den Scheibenwischer stecken.
    • Der rechte Nachbar des Ford Ka hat zuviel Platz gebraucht. Dann müsste ER aber das Briefchen bekommen.

    Das Briefchen hat aber bei mir geklebt. Das kann verschiedene Ursachen haben:

    • Der Autor/die Autorin hat Schwierigkeiten mit dem Kausalitätsprinzip an sich.
    • Der Autor/die Autorin hat Schwierigkeiten mit räumlichem Vorstellungsvermögen.
    • Der Autor/die Autorin mag mein Auto nicht.
    • Der Autor/die Autorin mag mich nicht.
    • Der Autor/die Autorin mag mich, und schreibt mir DESWEGEN kleine Briefchen. Das fände ich sehr liebenswert, erinnert mich ein bisschen an meine Schulzeit.

C’est mauvais ça! bleibt jedenfalls dran an diesem spannenden Fall.

Lautern lässt die Hosen runter.

March 4th, 2007

hosenrunter

Zumindest in diesem erstaunlichen Schaufenster in der Fußgängerzone. Ein weiterer interessanter Beitrag zum Thema Schönheitsideale und Schaufenster. Die Bedeutung? Völlig unklar.

Forscher, zur Sonne, zur Freiheit!

March 2nd, 2007

sonnenterrasse_dfki

Soll noch einer sagen, Informatik-affine Forscher seien sonnenscheue Wesen. Von wegen! Da kann es anderswo noch so düster sein…

Die Polizei lässt die Puppen tanzen!

March 1st, 2007

polizeipuppenbuehne

Innovative Konzepte aus der Westpfalz, heute gesehen in Kaiserslautern. Ich stell mir das sehr schön vor, wenn die Lauterer Autofahrer in Zukunft mit Hilfe von Handpuppen erklärt bekommen, wie man Auto fahren sollte. Könnte hilfreich sein, nötig wär’s allemal ;-)