First Impressions

October 31st, 2007

Gestern angekommen, von zwei der drei temporären WG-Mitbewohnern an der Camden Town Station abgeholt worden. Erster Eindruck: Nette Mitbewohner, nettes Zimmer, Breitband-WLAN, ein etwas gewöhnungsbedürftiges Badezimmer ohne Licht wegen Wasserschadens im oberen Stockwerk. Das sollten sich vielleicht mal ein paar Leute anschauen, die in Deutschland immer so gern von “Armut” reden, gelle?

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Am nächsten morgen 25 Minuten Fussweg durch Camden zur Euston Station, den fantastischen Betrag von 405£ für eine Monatskarte bezahlt, 30min nach Milton Keynes zum Hauptbahnhof, nochmal 15min zur Open University. Dort gab’s in der komplett künstlichen Landschaft bei prima Wetter direkt zum Auftakt den letzten Tag der Openlearn Conference, unter anderem mit einem schönen Vortrag von Erik Duval.

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Das Abendprogramm: Das Cuba Libre und dann über die längste Rolltreppe Westeuropas in der Angel Station nach Hause.

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Und jetzt: Schlafen…morgen ist hier schließlich kein Feiertag!

London calling

October 28th, 2007

London Underground

Am Dienstag geht’s für einen Monat nach London! Das Knowledge Media Institute an der Open University UK hat mich zu einem Aufenthalt als “Visiting Researcher” eingeladen. Wenn die Internetverbindung halbwegs funktioniert, gibt’s hier ausführliche Berichterstattung (dienstliches natürlich wie immer drüben bei elearningnuts). Also dranbleiben!

Nein, ich will keine Kinderscheisse!

October 6th, 2007

“Eine neue Sau im Dorf” – so lautet der Titel des heutigen “Stadtgesprächs” in der Pfälzischen Volkszeitung, dem Kaiserslauterer Lokalteil der Rheinpfalz. Geschrieben von Barbara Frieß-Ebrecht. Ob die Überschrift selbstreferentiellen Charakter hat? Im Abschnitt “Lausige Gastgeber” beklagt sie sich darüber, dass in südlichen Gefilden im Unterschied zu uns ja alles ach so lieb und kinderfreundlich ist (stille Tage im Klischee). Im Vogelwoog hat man sich nämlich erdreistet, eine Mutter “barsch zu vertreiben”, nur weil sie IM GASTRAUM die VERSCHISSENEN WINDELN IHRES SOHNES wechseln wollte. Das ist aber auch wirklich unfassbar, SKANDAL! Frau Frieß-Ebrecht merkt dazu an: “Wen – mit Verlaub – Kinderscheiße stört, der soll wegschauen”. Vielleicht könnte man aber – statt immer nur Toleranz von anderen einzufordern – auch ein bisschen Rücksicht auf die Befindlichkeiten seiner Mitmenschen nehmen, die das vielleicht nicht sehr appetitlich finden. In südlichen Gefilden ist mir sowas übrigens auch noch nie untergekommen, vielmehr fällt dort auf, dass sowohl die Eltern als auch ihre Kinder sich meistens wesentlich besser benehmen als viele ihrer deutschen Pendants.

Und manchmal kann man nicht einfach wegschauen. Nicht bei Kinderscheiße, und auch nicht beim Artikel von Frau Frieß-Ebrecht.

Eine schöne Geschichte aus New York

October 4th, 2007

Einfach nur so: http://www.mexicanpictures.com/headingeast/2007/09/late-last-night.html

[via]