Ein Ausflug nach Hannover – WM Tag 11

C’est mauvais ça war mal wieder auf Tour. Und erneut in Hannover, wo am Freitag Mexiko und Angola aufeinandertrafen. Einen ersten Städtevergleich gab’s bereits im Februar, dieses mal wurde Hannover auf seine WM-Tauglichkeit hin überprüft. Natürlich wieder völlig subjektiv und nur anhand eines Nachmittags in der Stadt. Dabei hat Hannover schon mal in einem ganz entscheidenden Punkt Pech: Im Unterschied zum Dauersommer in KL gibt’s im flachen Norden graue Tristesse und 15 Grad. Eine heitere und gelöste Stimmung will sich da nicht so recht einstellen, obwohl es allerhand WM-Angebote gibt: Fantreffs, Leinwände, Spielmöglichkeiten, ein “Global Village” usw. Aber da sich das ganze auf einer ungleich größeren Fläche als in Kaiserslautern abspielt, ist das Erleben nur halb so intensiv. Ausserdem scheinen mir die Lauterer an sich wesentlich begeisterter vom Event WM zu sein als die eher unterkühlten Niedersachsen. Einfach nur eine aufgeräumte Innenstadt zu präsentieren (es ist doch tatsächlich ein Vehikel durch die Straßen gefahren, nur um Fahnen wieder ordentlich aufzuhängen) reicht nicht.

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Die Gäste haben natürlich auch immer einen Anteil am Spaßfaktor: Hier haben sich die Mexikaner ganz prima präsentiert. Die ganze Stadt war voller in grün gekleideter Menschen, an jeder Ecke war ein Sombrero zu sehen. Angolaner gab’s nur sehr wenige, die zwei Fans mit Tütchen und Sombrero waren eine echte Rarität.

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Alles in allem fasst das folgende Bild meine Eindrücke am besten zusammen: Trotz allem Bemühen ist Hannover WELTEN (ja, richtig: WELTEN) entfernt von dem, was sich derzeit in Kaiserslautern abspielt.

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