Koma Kaffee

Früher war die Werbewelt noch einfacher. Und vor allem nicht so laut und penetrant. Da war’s ausreichend, wenn man ganz sachlich und leidenschaftslos darauf hingewiesen hat, dass die Waren ja gar nicht mal sooo übel sind. So wie’s die Firma “Koma” dereinst auf diesem Einkaufszettelblock (danke an Gunter!) getan hat. Hier die Rückseite:

komawarensindgut

Und das steht auf der Vorderseite:

komakaffeeeingenuss

“Koma Kaffee” klingt allerdings schon recht aggressiv. Was wohl aus “Koma” geworden ist?

3 Responses to “Koma Kaffee”

  1. Wolfy Says:

    :x Ich habe recherchiert: das original Koma gibt’s nicht mehr nur noch das künstliche Koma.

  2. Chrisfried Says:

    Na ob “Koma” ein so guter Name für einen Kaffee war…

    Fakt ist, dass die Werbung und nicht nur die ein Problem mit der Inflation der Begriffe hat. Weißer geht’s nicht, ultimativ, mega, den Kunden zum Fan machen, weil ich es mir wert bin, das beste ist grade gut genug für mich, ich will alles und das jetzt… bin gespannt was als nächstes kommt.

    Und das Ego wird immer schön gepuscht. Kein Wunder dass sie alle unglücklich sind und single weil sie nicht mehr kompromissbereit sind und nur noch sich selbst verwirklichen wollen.

    “Wenn ich mich mal umbringen will, klettere ich auf mein Ego und springe runter” sagte jemand vor ein paar Tagen.

    Und der größte Schrott ist mittlerweile sehr sehr gut.

  3. pavel Says:

    Über die “Super-Mega-Ultra”-Problematik wollte ich ursprünglich auch was im Posting erwähnen – aber dann war ich im Zweifel, ob das denn tatsächlich immer noch so oft verwendet wird.
    Die Ego-Problematik ist in der Tat ein Problem, und der ist meines Erachtens auch Schuld am so oft beklagten Mangel an “Häuptlingen” – weil sich fast jeder für einen solchen hält…

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